Warum viele Menschen nicht wählen gehen | ZDFzoom



Unter dem Hashtag #warumichnichtzurWahlgehe ist er für die Reihe „Am Puls Deutschlands“ mit denen ins Gespräch gekommen, die sich abgewandt haben vom politischen System: Was frustriert sie? Warum ist Vertrauen in Parteien und Politik auf der Strecke geblieben?

Tausende haben auf den Aufruf #warumichnichtzurWahlgehe geantwortet. Ihre Gründe sind so vielfältig, wie die Menschen selbst. Einige sind der Meinung, dass ihre Stimme sowieso nichts bewirken würde. Andere fühlen sich von der Politik nicht repräsentiert. Und viele, die geschrieben haben, wollten nicht vor laufender Kamera sagen: Ich wähle nicht.

Thomas A. aber wollte mit Jochen Breyer sprechen. Der 63-Jährige bezeichnet sich als „Tomorrow Coach“ und leitet in Bruchsal ein Innovationszentrum für Güterlogistik. Für ihn sind zurzeit alle Parteien unwählbar, weil sie keine Antwort auf drängende Zukunftsfragen böten: „Wenn man sich heute die Parteiprogramme anguckt: Es sind doch keine Entwürfe für die Zukunft. Das ist wie, wenn Sie zwei Zentimeter über die Gegenwart hinausschauen.“

In Cottbus trifft Jochen Breyer auf die „Radikalen Töchter“, eine Initiative junger Frauen, die mit kreativen Methoden junge Menschen zur politischen Teilhabe motivieren. Sie sind davon überzeugt, dass Demokratie junge Stimmen und kritisches Bewusstsein braucht. Deswegen haben sie ein „politisches Speed-Dating” für die jungen Erwachsenen vor Ort organisiert. Damit wollen sie die Stimmen der Jungen hörbar machen und sie gleichzeitig zum Wählen motivieren. Auch Jochen Breyer nimmt daran teil und möchte von den Jugendlichen wissen, ob sie sich als junge Menschen von den Parteien genug angesprochen fühlen. Die meisten haben den Eindruck, dass Politik nur für die Älteren gemacht wird.

In den Gesprächen kristallisiert sich heraus, dass viele junge Menschen unzufrieden mit der Politik sind. So auch Student Simon B. aus Bochum. Er ärgert sich über Lobbyarbeit und Korruption, will Politiker, die sich von der Wirtschaft vereinnahmen lassen, nicht mit seinem Kreuzchen unterstützen und geht dieses Jahr erstmalig nicht wählen: „Es ist besser, nicht zu wählen, als falsch zu wählen.“ Jule D. schreibt in ihrem Post: „Politik wird nach wie vor für ‚alte weiße Männer‘ gemacht.“ Die alleinerziehende Mutter fühlt sich von der Politik nicht gehört und mit ihren Sorgen allein gelassen. Für die Zukunft wünscht sie sich, dass sich „darum gekümmert wird, dass ich die Möglichkeit habe, auch allein meine kleine Familie zu ernähren.“

Berufskraftfahrer Klaus S. ist bei den letzten beiden Bundestagswahlen Zuhause geblieben. Dieses Mal wird er der AfD seine Stimme geben – aus Protest: „Ich gehe davon aus, dass die anderen Parteien mal endlich wachgerüttelt werden.“

Die Sorgen und Wünsche der Menschen trägt Jochen Breyer in dieser Folge von „Am Puls Deutschlands“ auch an die Politik heran, trifft Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble. Angesprochen auf die sinkende Wahlbeteiligung räumt dieser Versäumnisse ein: „Wahrscheinlich muss man sich noch mehr um die Menschen kümmern, das ist schon wahr. In dieser Gesellschaft nicht dazuzugehören, ausgegrenzt zu sein oder nicht teilhaben zu können, das ist das große Problem.“ Dass Politik nur für alte Menschen gemacht werde, bestreitet er jedoch vehement. „Wir machen Politik für die Zukunft. Was wir heute entscheiden, ist doch für mich nicht mehr so furchtbar wichtig – ich bin 79.“ Dass die Wahlbeteiligung sinkt, hängt für ihn mit der hohen Zufriedenheit der Menschen zusammen: „Wir schätzen die Dinge erst, wenn sie gefährdet sind oder wenn wir sie nicht haben.“

Bereits seit 2017 fühlt Jochen Breyer der Nation den Puls. Für alle Dokus der Reihe rufen er und sein Team zuvor über die Social-Media-Kanäle des ZDF zum Dialog auf. Auch dieses Mal wird wieder deutlich, wie wichtig es ist, einander zu zuhören und die Bedürfnisse anderer ernst zu nehmen. Denn das Gefühl, nicht gehört zu werden, ist Gift für jede Demokratie.

Hier geht’s zur Doku in der Mediathek:
—–
Hier auf ZDFheute Nachrichten erfahrt ihr, was auf der Welt passiert und was uns alle etwas angeht: Wir sorgen für Durchblick in der Nachrichtenwelt, erklären die Hintergründe und gehen auf gesellschaftliche Debatten ein. Diskutiert in Livestreams mit uns und bildet euch eure eigene Meinung mit den Fakten, die wir euch präsentieren.
Abonniert unseren Kanal, um nichts mehr zu verpassen.
Immer auf dem aktuellen Stand seid ihr auf

#ZDFzoom #Bundestagswahl #warumichnichtzurWahlgehe .

source

Author: ZDFheute Nachrichten

45 thoughts on “Warum viele Menschen nicht wählen gehen | ZDFzoom

  1. ich denke man solle das Thema "Demokratie" mit helfe der Technik auf ein neues Level heben. Wieso wählen wir "Volksvertreter" (die sowieso aus Eigeninteresse handeln) man könnte alle Gesetzesentscheidungen digital wählbar machen, fast jeder hat doch ein Smartphone, dazu gut aufbereitet Videos und Texte was das Gesetzt macht und dann alle abstimmen lassen.

  2. DIE WAHLEN SIND FINGIERT IN DER BRD.
    Würden Wahlen etwas ändern gäbe es keine in "unserer Demokratie".
    Zig Millionen fahren mit dem KFZ zur Wahlurne… für den Ars.. .
    HOW DARE YOU ^^

  3. Jaa, schaut Euch die Politiker doch mal an. Spielen sie denn nicht "Kasperltheater" mit uns Menschen ? Erlauben sie sich nicht unverantwortliches Wirtschaften mit Geldern, die ihnen nicht gehören, sondern mit Geldern, die sie uns dummen Steuerzahlern aus unseren Taschen rauben ?
    Mauscheln sie nicht unter ihren Händen mit den Lobbyisten der Großkonzerne ? Nehmen sie nicht dafür den Schutz der Immunität in Anspruch ?
    Das ist schon ein "feiner Haufen" und ich muß schon sagen, daß ich deren Handeln zutiefst verabscheue. Aus diesem Grunde kann ich mich nur dafür aussprechen, nicht zu Wahlen zu gehen. Denn was machen wir dabei ? Wir geben diesem politischen System unsere Stimme, die sie soo dringend brauchen, um so weitermachen zu können. Dabei ist es ganz egal, wem man seine Stimme gibt, denn nach der Wahl wird munter so weitergemacht wie zuvor. Jede Partei mit "Wählerstimmenmandaten" interessiert ihr "Gelabere" des Wahlkampfes einen feuchten Dreck.
    Deshalb – und wenn man einmal in aller Ruhe nachdenkt – bedeutet, nicht zum Wählen zu gehen nicht, daß man seine Stimme verschenkt an Parteien, die man nicht in der Regierung haben möchte, sondern daß man diesem Murks- und Betrugsverein seine Stimme entzieht.
    Leider haben diese Wahlen bereits stattgefunden und leider wählten wieder zu viele Menschen dafür, daß sich diese Subjekte aufgrund der Wahlbeteiligung als legitimiert durch's Volk betrachten.
    Wahlbeteiligung gleich annähernd Null hätte bedeutet : Diese Herrschaften können nach Hause gehen und dürfen nicht mehr "Kasperltheater" mit uns spielen.
    Und wer hier noch an weiteren Wahrheiten interessiert ist, der möge einmal auf den kritischen Kanälen bei z.B. telegram nach den SHAEF-Gesetzen recherchieren 🧐 . . .

  4. Ich habe mich halt mit Anfang 20 von dem naiven Gedanken emanzipiert, dass die eigene Stimme irgendetwas Wert sei. Ob ich wählen gehe oder nicht, die SPD oder CDU wird gewinnen. Und beide sind absolute Scheiße. Der Rest sowieso. Meine Form der Partizipation bleibt halt die Ablehnung gegen karrieregeile Berufspolitiker jeglicher Couleur. Das Schöne ist, dass ich mich seitdem auch nicht mehr über unsere schlechte Politik(er) beschweren kann. Lebt sich besser

  5. Ich kann den Frust der nichtwählenden Menschen nachvollziehen und auch teilen. Es wird im Beitrag oft von "die Politik" vs. alle Wählenden gesprochen, ich kann verstehen, dass es dieses Gefühl gibt. Aber das ist nicht die Realität. Wir als Wählende gestalten mit der demokratischen Wahl unsere Gesellschaft selbst. Soweit ich das richtig sehe, kommen hier hauptsächlich Leute zu Wort, die tendenziell links sind und Leute wie Anderer, die keine guten Zukunftspläne bei den Parteien sehen. Da bin ich der Meinung, dass alle Menschen aus dem Beitrag spätestens bei den Kleinparteien einigermaßen fündig werden würden, was ihre Anliegen betrifft. Jedoch ist klar, dass sie davon nichts umgesetzt sehen, da seit 1949 fast ausschließlich CDU, FDP, SPD regieren.
    Der Grund dafür, dass diese Parteien heute noch entgegengesetzt den Vorstellungen vieler junger oder progressiver Menschen regieren, ist, dass die alten Menschen in D. zu einem sehr großen Teil wählen gehen und eben sehr oft CDU oder SPD wählen. Allein aus diesem Grund ist die Argumentation zum Nichtwählen nicht besonders schlau, da gerade Nichtwähler dafür sorgen könnten, dass andere Parteien an die Macht kommen und eine andere Politik machen, als die, von welcher sie sich nicht gesehen fühlen. Ich verstehe tatsächlich nicht so ganz, dass die durchaus gebildeten, intelligenten Menschen in diesem Beitrag nicht nach 2 Minuten Nachdenken selbst darauf kommen.
    Dazu kommt noch: Es ist Fakt, dass die verlorene Stimme automatisch in gleicher Weise an alle Parteien geht, demnach auch an Rassisten, Sexisten, Feinde der Demokratie und des Grundgesetzes, und so werden diese automatisch gestärkt. In Zeiten, wo eine Partei wie die AfD zehn Prozent der Stimmen hat, ist Nichtwählen eine offene Desolidarisierung mit den Menschen, die von diesen hier nicht gewollt sind. Es wird nicht nur für das eigene Interesse gewählt, sondern auch für die Interessen und das Wohl anderer in der Gesellschaft.

  6. Die Alten sollten mal verstehen, dass wenn sie für die Jugend zu wenig tun, sie gleichzeitig ihre eigene Rente kürzen. Wenn die Jugend richtig gefördert wird und man ihre Kreativität und ihr Potential nutzen und entwickeln würde – dann würde man durch technische Entwicklung die meisten Probleme mit links erledigen können (mit Hilfe der gut und individuell ausgebildeten Jugend)

  7. Wenn man auf Afd-Protestwähler wie der glatzkopfigen Mann mal eingehen würde und richtig mit diesen Leuten sprechen würde und über ihr leben dokumentieren. Dann würde man auch keinen rechtsruck mehr erleben

  8. Der Staat ist nur ein Umverteilungsapparat von fleißig zu faul. Politiker leben nur auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung. Sie haben also ein bedingunsloses Grundeinkommen. Daher haben sie auch keinen Anreiz, Politik für die Menschen zu machen, sondern nur für sich selbst.

  9. aha, die politik ist für alte weiße männer,? warum sie das denkt hat sie uns aber nicht erklärt, zumindest nicht in zusammenhang mit weiß, mann sein und alt sein. einfachmal was aufgeschnappt und weil keine eigene meinung vorhanden etwas rausgekotzt was so behauptet wird… typisch dummer mensch

  10. sollange wir menschen haben werden auf diesem planeten, die milliardäre sind, so lange wird die ungerechtigkeit unfasbar hoch sein. auf der einen seite an hunger vereckende kinder. auf der anderen seite 180m jachten die keine 10 mal in einem leben bewegt werden. dies ist doch die wahrheit, wir leben wahrscheinlich in der grausamsten welt die es jemals gab, ich bin mir sicher, dass noch nie so viele kinder an hunger gestorben sind wie heute, wärend gleichzeitig so viel geld bei einzelnen liegt.

  11. Verdient 2200 Netto und seine Frau verdient auch, aber "Luxus" kann er sich nicht erlauben ? Wohnt in einem kleinen 2-3 Familienhaus, hat seinen kleinen schönen Garten und ne echt große Bude für 2 Personen.
    Das ist 1. jammern auf höchstem Niveau und 2. würde man die Wohnverhältnisse und seine Konsumausgaben auch seinem Einkommen entsprechend anpassen, dann kann man sich mit dem Geld Luxus genug leisten.

  12. Es ist doch egal wen man wählt – je mehr "Macht" eine Partei hat, desto mehr Korruption und Lobbyismus gibt es dann. Es ist völlig wurscht welche Partei nun im Bundestag sitzt oder die Mehrheit hat – die blockieren sich alle gegenseitig.
    So lange es nicht verboten ist und bestraft wird, gegen das Volk zu arbeiten, wird es immer so weiter gehen.
    Trotzdem wähle ich eine Partei die wenigstens annähernd meine Interessen vertritt in der winzigen Hoffnung, dass doch eines Tages irgendwas anders ist…. Nicht zu wählen aber gleichzeitig zu meckern bringt gar nix.

  13. Die müssten einfach alle die AFD wählen denn die bekämpfen gerade das was hier alle anbrangern! Und was haben sie jetzt mit der Verweigerung erreicht? Ja stimmt SPD ist ja mal wieder dran , obwohl SPD CDU ist ja alles das gleiche wir bluten mit aus wegen solche Menschen ! Vielen dank dafür meine Fresse!

  14. Das Problem ist doch offensichtlich: Für wen wird überhaupt Politik gemacht?? – Für die Menschen der Zukunft! Erst DIE können von Neuem profitieren!! – Wer aber wählt hierzulande überwältigend mehrheitlich?? – Die Generationen Ü65!! – Das ist ein systemisches Paradoxon!!
    Solange diese grundlegende Schieflage nicht behoben wird, bringt ist es nicht viel, zu wählen!!

    Die Interviewer-Grundhaltung zielt doch ins Leere "Nur wer wählt, kann was ändern….!" – Weil der Wille der Betroffenen- der Wähler – für die Politiker im.Grunde nicht viel bis nichts zählt!! Deren Entscheidungen werden anderweitig diktiert – (Profit-)Lobbyisten/"Ratgeber" – oft genug mit eindeutigen Interessen – das ist nun mal Fakt!!

    Am dämlichsten der Interviewer-"Vergleich nach unten" = Anderswo ist es schlechter!"
    Ist DAS eure Argiumentationsbasis?? Sowas von mega-schwach!!
    Dasselbe wie: Im Koma liegen ist schlimmer als Krebs!!
    Man.merkt bei euch, dass ihr die systemischen Fehllagen unseres System selbst nicht sehen wollt!!

    Es ist nicht mit der Wahl "anderer" Parteien getan – die Hauptürpbleme sind systemisch – das anachronistische System mit Sichtweisen aus den 40er/50er Jahren, die noch die Politik bestimmen, muss reformiert werden, denn die Welt hat sich total gewandelt seit damals – von Grund auf!!

  15. Ich habe keinen Respekt für die hier interviewten Nicht-Wähler. Naivität gepaart mit schlichter Faulheit. Die Leute werden dennoch regieren, selbst bei einer Wahlbeteiligung von 3%.

  16. Bin auch jahrzehntelang nicht wählen gewesen, wozu auch, die Arschgeigen haben uns immer schon das Blaue vom Himmel Gelogen und solche Arschlöcher soll man noch wählen ? Bestimmt nicht.

  17. Wählen zu gehen bringt eh nichts, die Politiker machen doch eh, was sie wollen, wir Bürger sind denen Politiker doch eh scheiß egal, deswegen gehen auch viele nicht zum Wählen, weil es nichts bringt.

  18. Ich bin gelernter Einzelhandelskaufmann aber es gibt kaum noch Vollzeitstellen. Die Politiker erwähnen das kaum bis auf ein zwei Politiker. Die Politiker sind Sklaven der Lobbyisten. Ich studiere jetzt und habe nicht einmal Bafög Recht, möchte ich auch ehrlich gesagt nicht. Ich gehe selbstständig arbeiten neben dem Studium. Die etabilierten Parteien sind schrott.

  19. Der Schäuble sollte die nächsten 5 Jahre Harz 4 bekommen und gleichzeitig keinen Zugriff auf sein Vermögen habe und keine hochbezahlten Nebenjobs machen dürfen und dann erst gefragt werden was er von der Politik hält.

  20. ALT und extrem genervt und ich finde keine Partei mehr die ich wählen kann 🤥😡 ( nachdem ich seit ich 18 bin, zu jeder Wahl ging, kapituliere ich jetzt)

  21. Wieder nur irgendwelche hipster Yuppies und irgendwelche alt-Kommis befragt. War ja klar, wer hätte das gedacht?
    Werde ich vertreten? Meine Interessen mal repräsentiert? Leute wie ich überhaupt beachtet? Weder in der Politik und nicht mal dann, wenn es um Nicht-Wähler geht!
    Danke, aber ihr seid doch selbst Teil des Problems!

  22. warum wählt ihr deutschen solche Personen? die trotz Wirecardskandal, Bundeswehrskandal, Steuerverschwendung und falscher Doktortitel euch als Volk vertreten sollen?

    Selbst wenn sie euch als Pack bezeichnen, IS Anhänger zurück nach Deutschland holen, Heizkosten erhöhen, und eure Renten dazu noch besteuern.

  23. Drecks Deutschland gerade die Politik und Polizei wenn ich könnte ihr würdet alle an den Pranger kommen und bestraft werden für Verbrechen jeden dem Politiker ne Kugel geben

  24. nun da die BRD eine feiste Schaufensterdemokratie darstellt, echte Mitbestimmung in dieser "Pseudorepublik" garnicht erwünscht ist, die Reste der parl. Mitbestimmung am 18.11.2020 komplett in die sprichwörtliche Tonne getreten wurde, die heutige BRD eine
    neue Abart einer Diktatur darstellt, ist die Wahl eine einzige Farce und nur dem Schein dienlich.
    Der Parteiensumpf des heutigen BRD Regimes hat sich über den Parteienapparatschik den Bürger als Souverän längst entledigt. Selbst den Parlamentarismus hat man zwischenzeitlich ausgehebelt, die Gewaltenteilung zerstört, die Unabhängigkeit der Justiz
    korrumpiert und die Vierte Gewalt zerstört, die Oppostion weitgehend ausgegrenzt.
    Fakt und Fazit die BRD ist zu einer widerlichen Diktatur von weitgehend unmündigen Untertanen mutiert.

  25. Schäuble liefert am Ende einfach maximale Antworten, dafür nicht wählen zu gehen… weniger die wortwörtlichen Antworten, sondern seine ganze Art und Weise… er wirkt auf mich EXTREM von oben herab… tatsächlich derart kaltschnäutzig die Armut in Deutschland anzuzweifeln (24:18), aus seiner elitären Position heraus (wo die Pensionen für seines gleichen von eben diesen erhöht wird, das es schon LÄCHERLICH ist)… genau wegen Ihnen Herr Schäuble, hören Menschen auf zu wählen und vertrauen NICHT in die Politik… allein Schäubles Skandale (und da meine ich nicht nur die Spendenaffäre vor 20 Jahren) reichen aus um mehrere Bücher zu füllen… und solche Personen werden nie zur Rechenschaft gezogen… wo soll da vertrauen in die Politik entstehen? Allein die Frage zu stellen grenzt schon an Hohn…
    Und als i-Tüpfelchen einfach am Ende noch den Chinavergleich gedropt… Vergleiche mit totalitären Unterdrückerregimen ist einfach maximal wiederlich… um besser dazustehen Vergleich ich mich natürlich auch immer mit dem maximal Unerstrebenswertesten… aber dieser politische O-Ton a'la "Alter nun seit mal froh was ihr habt ihr undankbaren Smogs… schaut mal da und da, die wären froh über euers" kann sich kein Politiker mehr in seinem Elfenbeinturm verkneifen ^^

    PS. der Gedanke zu glauben in Deutschland mitbestimmen zu können, indem man alle 4 Jahre das geringere Übel (für einen persönlich gesehen) wählt, bringt mich wirklich zum lachen… wo einem schon mitten ins Gesicht gesagt wurde, das man nach den Wahlen nicht glauben brauch, das sich an alles gehalten wird, was vor den wahlen versprochen wurde (sinngemäß)… unsere politischen Wendehälse können uns gar nicht oft genug demonstrieren, wie wertlos Wahlversprechen und ihre Bundestagsreden sind… "Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern"

  26. Ich wähle seit 15 Jahren nicht mehr. Weil alle Politiker korrupt sind und freie Meinungsäußerungen immer mehr der Zensur zum Opfer fallen. Und da sin einem Land wie Deutschland. Weil gelogen und betrogen wird, sowohl bei Wahlen als auch bei Zusagen der Politikern. Es geht nur noch um Polemik, Schwurbelei, Haltung, Regeln, Geld scheffeln und Gefühle, nicht mehr um logisch begründete, pragmatische Politik für das deutsche Volk. Ich habe zwar meine Staatsbürgerschaft behalten, bin aber vor 2 Jahren nach Ungarn gezogen, weil ich in Deutschland keine politische Heimat habe und ich habe mein Unternehmen in Ungarn wieder aufgebaut. Wenn meine politische Meinung nicht berücksichtigt wird, hat der Staat auch kein Anrecht auf mein Geld. So sehe ich das. Ich bezahle doch nicht jedes Jahr 1,4-1,5 Millionen € an Steuern, wenn meine Meinung mit Füßen getreten wird und ich und meine Familie sogar von staatlich bezahlten Gesellschaftsschädlingen aus dem schwarzen Block bedroht werden. Ich hätte bleiben können und aus Wut und Ohnmacht die AfD wählen, aber die bieten auch nichts besseres an. Ich sehe mich sogar darin bestätigt, das Richtige getan zu haben, wenn man sich die ganzen Maskenskandale ansieht, and denen sich Politiker noch weiter bereichert haben. Schöne Grüße aus Siófok am Balatonsee.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.