Sollte Russland Lieferungen stoppen: USA sondieren Notfallpläne für EU-Gasversorgung



https://snanews.de/20220115/usa-sondieren-notfallplaene-fuer-eu-gasversorgung–5019372.htmlSollte Russland Lieferungen stoppen: USA sondieren Notfallpläne für EU-Gasversorgung Sollte Russland Lieferungen stoppen: USA sondieren Notfallpläne für EU-Gasversorgung Aufgrund der vermehrten Spannungen zwischen dem Westen und Russland wegen der Ukraine-Situation wird ein möglicher Stopp der russischen Gaslieferungen nach… 15.01.2022, SNA2022-01-15T17:50+01002022-01-15T17:50+01002022-01-15T17:50+0100russlandeuropäische union (eu)politiknord stream 2usaukrainegastransitpipelinegasgas/html/head/meta[@name=”og:title”]/@content/html/head/meta[@name=”og:description”]/@contenthttps://cdnn1.snanews.de/img/07e5/03/04/1135909_0:73:1400:861_1920x0_80_0_0_d119ec570ce215ab29cbf34adeb47883.jpgWie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Branchen- und Regierungskreise berichtet, haben Vertreter des Außenministeriums mit den Unternehmen über Kapazitäten für höhere Liefermengen gesprochen. Nämlich für den Fall, dass russische Gaslieferungen unterbrochen würden.Derzeit bezieht die Europäische Union (EU) rund ein Drittel ihres Gasbedarfs aus Russland.Während der Gespräche sei auch eine Verschiebung von Wartungsarbeiten erörtert worden, um die Gas-Produktion hoch zu halten. Die Unternehmen hätten in diesem Zusammenhang erklärt, dass ein Ausfall großer Mengen aus Russland schwer zu ersetzen sei und dabei auf die weltweit knappen Gasvorräte verwiesen. Welche Konzerne angesprochen worden seien, wurde zunächst nicht preisgegeben.Ein Sprecher des Nationalen US-Sicherheitsrates wollte sich Reuters zufolge nicht zu den Gesprächen äußern. Er bestätigte aber, dass eine Notfallplanung im Gange sei. Eine Sondierung der Auswirkungen möglicher Maßnahmen sei eine „gängige Praxis“. Dies zeige die Entschlossenheit der USA, entschiedene Maßnahmen zu ergreifen.„Gas als Waffe“ in Ukraine-Krise?Die Beziehungen zwischen Russland und den westlichen Ländern bleiben inzwischen wegen des Ukraine-Konflikts angespannt. Aufgrund der angeblichen Konzentration russischer Truppen in der Nähe der ukrainischen Grenze wird die Befürchtung geäußert, dass es zu einem Angriff seitens Russlands auf das Nachbarland kommen könnte.Seitdem drohen mehrere westliche Staaten Russland mit Konsequenzen und sagen eine „Invasion“ des Staates gegen die Ukraine voraus. Im Zusammenhang mit den immer lauter werdenden Vorwürfen und den diskutierten Sanktionen gegen Moskau wachsen im Westen Sorgen wegen einer möglichen Unterbrechung der Gasversorgung aus Russland. Die Unterstützer der Ukraine warnen Moskau unter anderem davor, Gas als „Waffe“ sowie „Instrument zur politischen Einflussnahme“ einzusetzen.Im vergangenen Herbst hat der Westen Russland nach einem starken Gaspreisanstieg in der EU mehrmals zur Last gelegt, die Gaslieferungen zu sabotieren. Das Land hat seinerseits alle Beschuldigungen zurückgewiesen und die termingerechte Erfüllung aller seiner Lieferverträge betont.Anfang November hat der russische Gaskonzern Gazprom bestätigt, die Gastransitlieferung durch die Ukraine in die EU um 54 Prozent auf 88 Millionen Kubikmeter pro Tag vergrößert zu haben.Auch die noch nicht in Betrieb genommene, aber bereits fertiggestellte Pipeline Nord Stream 2, die das Gas über die Ostsee nach Deutschland zur Weiterleitung in andere EU-Staaten liefern soll, wird immer wieder kritisiert und in Zweifel gezogen – insbesondere, weil eine starke Abhängigkeit des Westens von Russland befürchtet wird. Die Ukraine, die USA und einige europäische Staaten wollen demnach die noch ausstehende Zertifizierung der Pipeline verhindern.Zuvor haben die USA darüber hinaus versucht, das Projekt mit Sanktionen zu belegen, um Europa nach offizieller Darstellung davon abzuhalten, sich in eine größere Abhängigkeit von Russland zu begeben. Moskau hingegen wertet diese Einflussnahme der Vereinigten Staaten als Ausdruck eines unfairen Wettbewerbs. Die russisch-europäische Gaspipeline sei ein rein wirtschaftliches und kein politisches Projekt.https://snanews.de/20220112/hoeherer-gas-bedarf-deutschland-4977082.htmlrusslandusaukraineSNA info@snanews.de+493075010627MIA „Rosiya Segodnya“ 2022Viktorija Nedaschkowskaja Viktorija Nedaschkowskaja Nachrichtende_DESNA info@snanews.de+493075010627MIA „Rosiya Segodnya“ https://cdnn1.snanews.de/img/07e5/03/04/1135909_78:0:1322:933_1920x0_80_0_0_213a04431f13fa3f7086ceedb11afdcd.jpgSNA info@snanews.de+493075010627MIA „Rosiya Segodnya“ Viktorija Nedaschkowskaja russland, europäische union (eu), politik, nord stream 2, usa, ukraine, gastransit, pipelinegas, gasViktorija NedaschkowskajaRedakteurinAufgrund der vermehrten Spannungen zwischen dem Westen und Russland wegen der Ukraine-Situation wird ein möglicher Stopp der russischen Gaslieferungen nach Europa befürchtet. Um auf alle Eventualitäten gefasst zu sein, führte die US-Regierung mit Energiekonzernen kürzlich Gespräche über Notfallpläne für Gas-Lieferungen nach Europa. Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Branchen- und Regierungskreise berichtet, haben Vertreter des Außenministeriums mit den Unternehmen über Kapazitäten für höhere Liefermengen gesprochen. Nämlich für den Fall, dass russische Gaslieferungen unterbrochen würden.Derzeit bezieht die Europäische Union (EU) rund ein Drittel ihres Gasbedarfs aus Russland.Während der Gespräche sei auch eine Verschiebung von Wartungsarbeiten erörtert worden, um die Gas-Produktion hoch zu halten. Die Unternehmen hätten in diesem Zusammenhang erklärt, dass ein Ausfall großer Mengen aus Russland schwer zu ersetzen sei und dabei auf die weltweit knappen Gasvorräte verwiesen. Welche Konzerne angesprochen worden seien, wurde zunächst nicht preisgegeben.Ein Sprecher des Nationalen US-Sicherheitsrates wollte sich Reuters zufolge nicht zu den Gesprächen äußern. Er bestätigte aber, dass eine Notfallplanung im Gange sei. Eine Sondierung der Auswirkungen möglicher Maßnahmen sei eine „gängige Praxis“. Dies zeige die Entschlossenheit der USA, entschiedene Maßnahmen zu ergreifen.„Die Vereinigten Staaten haben versprochen, Europa den Rücken zu stärken, wenn es aufgrund von Konflikten oder Sanktionen zu Energieknappheit kommt“, zitiert die Agentur eine der befragten Quellen.„Gas als Waffe“ in Ukraine-Krise?Die Beziehungen zwischen Russland und den westlichen Ländern bleiben inzwischen wegen des Ukraine-Konflikts angespannt. Aufgrund der angeblichen Konzentration russischer Truppen in der Nähe der ukrainischen Grenze wird die Befürchtung geäußert, dass es zu einem Angriff seitens Russlands auf das Nachbarland kommen könnte.Seitdem drohen mehrere westliche Staaten Russland mit Konsequenzen und sagen eine „Invasion“ des Staates gegen die Ukraine voraus. Im Zusammenhang mit den immer lauter werdenden Vorwürfen und den diskutierten Sanktionen gegen Moskau wachsen im Westen Sorgen wegen einer möglichen Unterbrechung der Gasversorgung aus Russland. Die Unterstützer der Ukraine warnen Moskau unter anderem davor, Gas als „Waffe“ sowie „Instrument zur politischen Einflussnahme“ einzusetzen.Im vergangenen Herbst hat der Westen Russland nach einem starken Gaspreisanstieg in der EU mehrmals zur Last gelegt, die Gaslieferungen zu sabotieren. Das Land hat seinerseits alle Beschuldigungen zurückgewiesen und die termingerechte Erfüllung aller seiner Lieferverträge betont.Anfang November hat der russische Gaskonzern Gazprom bestätigt, die Gastransitlieferung durch die Ukraine in die EU um 54 Prozent auf 88 Millionen Kubikmeter pro Tag vergrößert zu haben.Höherer Gas-Bedarf von Deutschland alarmiert NiederlandeAuch die noch nicht in Betrieb genommene, aber bereits fertiggestellte Pipeline Nord Stream 2, die das Gas über die Ostsee nach Deutschland zur Weiterleitung in andere EU-Staaten liefern soll, wird immer wieder kritisiert und in Zweifel gezogen – insbesondere, weil eine starke Abhängigkeit des Westens von Russland befürchtet wird. Die Ukraine, die USA und einige europäische Staaten wollen demnach die noch ausstehende Zertifizierung der Pipeline verhindern.Zuvor haben die USA darüber hinaus versucht, das Projekt mit Sanktionen zu belegen, um Europa nach offizieller Darstellung davon abzuhalten, sich in eine größere Abhängigkeit von Russland zu begeben. Moskau hingegen wertet diese Einflussnahme der Vereinigten Staaten als Ausdruck eines unfairen Wettbewerbs. Die russisch-europäische Gaspipeline sei ein rein wirtschaftliches und kein politisches Projekt.



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