„Pestizidatlas“: Bauern sollen weniger Gift auf Felder spritzen




https://snanews.de/20220113/pestizidatlas-felder-4995058.html„Pestizidatlas“: Bauern sollen weniger Gift auf Felder spritzen„Pestizidatlas“: Bauern sollen weniger Gift auf Felder spritzenZum Schutz von Menschen, Natur und Umwelt sollten aus Sicht von Umweltschützern weltweit deutlich weniger Pestizide auf Felder gespritzt werden. 13.01.2022, SNA2022-01-13T14:10+01002022-01-13T14:10+01002022-01-13T14:10+0100wirtschaftwissenumweltschutzpestizidelandwirtschaft/html/head/meta[@name=”og:title”]/@content/html/head/meta[@name=”og:description”]/@contenthttps://cdnn1.snanews.de/img/07e6/01/0d/4995495_0:100:1921:1180_1920x0_80_0_0_e2d4234cea47690f4268da180cd3b85e.jpgit großen Mengen Pestiziden schützen Bauern die Pflanzen vor Krankheiten und unerwünschten Lebewesen. Aber Umweltschützer kritisieren die Praxis. „Der Verlust der Artenvielfalt weltweit, aber auch in Deutschland ist dramatisch und kann nur gestoppt werden, wenn der Einsatz von Ackergiften deutlich reduziert wird“, sagte Olaf Band, der Vorsitzende des Bunds für Umwelt und Naturschutz Deutschland (Bund) am Mittwoch.80 Prozent mehr Pestizide als 1990Mit der Grünen-nahen Heinrich-Böll-Stiftung und dem Verein Pestizid-Aktions-Netzwerk legte der Bund einen „Pestizidatlas“ mit zahlreichen Daten vor, darunter zu Vergiftungen bei Menschen, Rückständen in Natur und Lebensmitteln sowie zu Pestizid-Exporten. Jährlich werden demnach vier Millionen Tonnen Pestizide auf Äcker gespritzt, 80 Prozent mehr als 1990. Die Hälfte der Menge wirke gegen Unkräuter, 30 Prozent gegen Insekten und 17 Prozent gegen Pilze.Die Hersteller kritisierten den Bericht und sprachen von altbekannten Vorwürfen sowie fragwürdigen Zahlenspielen. „Auf die Frage, wie man die Zielkonflikte von Ernährungssicherung und Ökologie löst, findet man im Atlas keine Antworten“, kritisierte der Industrieverband Agrar, der etwa die Konzerne BASF und Bayer vertritt. Der Deutsche Bauernverband kündigte an, daran zu arbeiten, den Pestizideinsatz in Deutschland weiter zu reduzieren. Dafür sei aber eine ideologiefreie und technikoffene Diskussion notwendig.Laut Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit wurden 2019 in Deutschland gut 27.000 Tonnen an Wirkstoffen verkauft, rund 3000 Tonnen weniger als 1999. Nach Angaben der Welternährungsorganisation stieg der Pestizidabsatz weltweit von 2000 bis 2018 noch um ein Drittel. Bezogen auf die Ackerfläche ist der Einsatz in Europa konstant, in Asien sowie Nord- und Südamerika ist er bis vor etwa zehn Jahren jedoch stark gewachsen und liegt dort seither gut doppelt so hoch wie in Europa.https://snanews.de/20211216/sogar-in-naturschutzgebieten-insekten-stark-mit-pestiziden-belastet–deutschlandweite-studie-4712440.htmlSNA info@snanews.de+493075010627MIA „Rosiya Segodnya“ 2022Bolle Selke https://cdnn1.snanews.de/img/07e4/0c/09/90387_0:0:2048:2048_100x100_80_0_0_94e4090d2e616968f8fa1235a9b4f6d6.jpgBolle Selke https://cdnn1.snanews.de/img/07e4/0c/09/90387_0:0:2048:2048_100x100_80_0_0_94e4090d2e616968f8fa1235a9b4f6d6.jpgNachrichtende_DESNA info@snanews.de+493075010627MIA „Rosiya Segodnya“ https://cdnn1.snanews.de/img/07e6/01/0d/4995495_106:0:1813:1280_1920x0_80_0_0_728b617cf9fda5f51c24b1545c0f4d5d.jpgSNA info@snanews.de+493075010627MIA „Rosiya Segodnya“ Bolle Selke https://cdnn1.snanews.de/img/07e4/0c/09/90387_0:0:2048:2048_100x100_80_0_0_94e4090d2e616968f8fa1235a9b4f6d6.jpgwirtschaft, wissen, umweltschutz, pestizide, landwirtschaftBolle SelkeRedakteur und ModeratorZum Schutz von Menschen, Natur und Umwelt sollten aus Sicht von Umweltschützern weltweit deutlich weniger Pestizide auf Felder gespritzt werden.it großen Mengen Pestiziden schützen Bauern die Pflanzen vor Krankheiten und unerwünschten Lebewesen. Aber Umweltschützer kritisieren die Praxis. „Der Verlust der Artenvielfalt weltweit, aber auch in Deutschland ist dramatisch und kann nur gestoppt werden, wenn der Einsatz von Ackergiften deutlich reduziert wird“, sagte Olaf Band, der Vorsitzende des Bunds für Umwelt und Naturschutz Deutschland (Bund) am Mittwoch.80 Prozent mehr Pestizide als 1990Mit der Grünen-nahen Heinrich-Böll-Stiftung und dem Verein Pestizid-Aktions-Netzwerk legte der Bund einen „Pestizidatlas“ mit zahlreichen Daten vor, darunter zu Vergiftungen bei Menschen, Rückständen in Natur und Lebensmitteln sowie zu Pestizid-Exporten. Jährlich werden demnach vier Millionen Tonnen Pestizide auf Äcker gespritzt, 80 Prozent mehr als 1990. Die Hälfte der Menge wirke gegen Unkräuter, 30 Prozent gegen Insekten und 17 Prozent gegen Pilze.

Kein guter Befund im #Pestizidatlas. Zielkonflikte zwischen Ökologie & Ernährungssicherheit sind lösbar. Sie müssen gelöst werden. Übrigens gerade im Interesse langfristiger Ernährungssicherheit. Ziel in #Sachsen|s Koalitionsvertrag: Halbierung bis 2030.https://t.co/MF5pCV9wtL— Wolfram Günther (@Gruen_WGuenther) January 13, 2022
Die Hersteller kritisierten den Bericht und sprachen von altbekannten Vorwürfen sowie fragwürdigen Zahlenspielen. „Auf die Frage, wie man die Zielkonflikte von Ernährungssicherung und Ökologie löst, findet man im Atlas keine Antworten“, kritisierte der Industrieverband Agrar, der etwa die Konzerne BASF und Bayer vertritt. Der Deutsche Bauernverband kündigte an, daran zu arbeiten, den Pestizideinsatz in Deutschland weiter zu reduzieren. Dafür sei aber eine ideologiefreie und technikoffene Diskussion notwendig.Laut Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit wurden 2019 in Deutschland gut 27.000 Tonnen an Wirkstoffen verkauft, rund 3000 Tonnen weniger als 1999. Nach Angaben der Welternährungsorganisation stieg der Pestizidabsatz weltweit von 2000 bis 2018 noch um ein Drittel. Bezogen auf die Ackerfläche ist der Einsatz in Europa konstant, in Asien sowie Nord- und Südamerika ist er bis vor etwa zehn Jahren jedoch stark gewachsen und liegt dort seither gut doppelt so hoch wie in Europa.Sogar in Naturschutzgebieten: Insekten stark mit Pestiziden belastet – Deutschlandweite Studie



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Author: Der politische Informationskanal

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