Kosovo weist serbische Stimmzettel an der Grenze ab




https://snanews.de/20220115/verfassungsreferendum-kosovo-weist-serbische-stimmzettel-an-der-grenze-ab-5016800.htmlVerfassungsreferendum: Kosovo weist serbische Stimmzettel an der Grenze abVerfassungsreferendum: Kosovo weist serbische Stimmzettel an der Grenze abVor dem bevorstehenden Verfassungsreferendum in Serbien hat Belgrad Stimmzettel in den Kosovo geschickt, wo rund 100.000 Serben geballt leben. Doch die… 15.01.2022, SNA2022-01-15T13:37+01002022-01-15T13:37+01002022-01-15T13:37+0100politikserbienkosovodeutschlandnatounjugoslawien/html/head/meta[@name=”og:title”]/@content/html/head/meta[@name=”og:description”]/@contenthttps://cdnn1.snanews.de/img/07e4/0c/0f/167319_0:159:3077:1890_1920x0_80_0_0_879cd680868c841854ded91e441549bb.jpgDie kosovarische Polizei habe einem serbischen Wahlbeamten sowie zwei Lastwagen mit Stimmzetteln für ein Referendum in Serbien die Einreise in das Balkanland verwehrt, berichtet die Deutsche Presse-Agentur.Der Beamte und drei Fahrer seien am Grenzübergang Merdare vor ihrer Zurückweisung kurzzeitig festgenommen und die Stimmzettel beschlagnahmt worden, sagte der Direktor der serbischen Kosovo-Kanzlei, Petar Petkovic, am Samstag im staatlichen Fernsehen RTS. Die Polizei im Kosovo nahm zu dem Zwischenfall bislang nicht Stellung, berichteten Medien in der Hauptstadt Pristina.Am morgigen Sonntag findet in Serbien ein Referendum über Verfassungsänderungen statt, die darauf abzielen, den Einfluss der Politik auf die Justiz zu mindern. Damit soll den Anforderungen eines zukünftigen EU-Beitritts entsprochen werden.Die mehr als 100.000 ethnischen Serben im Kosovo sind im Prinzip wahlberechtigt. Allerdings stellte die Führung in Pristina klar, dass sie ihr Wahlrecht nur über Briefwahl oder durch Stimmabgabe im serbischen Verbindungsbüro in Pristina ausüben können. Serbien wollte im Norden des Kosovos, im kompakten Siedlungsgebiet der Kosovo-Serben, eigene Wahllokale einrichten.Die frühere serbische Provinz hatte 2008 ihre Unabhängigkeit erklärt, nachdem sie jahrelang unter der Verwaltungshoheit der Uno gestanden hatte. Diese war eine der Folgen des Kovoso-Kriegs, in den die Nato 1999 interveniert und die damalige Bundesrepublik Jugoslawien angegriffen hatte.Der völkerrechtliche Status des Kosovo bleibt umstritten, obwohl bislang mehr als die Hälfte der UN-Mitgliedstaaten, darunter Deutschland, die Unabhängigkeit der Region anerkannt haben. Belgrad erkennt die Eigenstaatlichkeit des Kosovos nicht an, der heute nahezu ausschließlich von Albanern bevölkert ist.Das Referendum am Sonntag stößt in Serbien auf wenig Interesse, berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Unabhängige Experten wiesen darauf hin, dass die zur Abstimmung stehenden Verfassungsänderungen eher kosmetischer Natur sind.https://snanews.de/20220102/un-kritisiert-ausweisung-russischen-mitarbeiters-4873320.htmlserbienkosovodeutschlandjugoslawienSNA info@snanews.de+493075010627MIA „Rosiya Segodnya“ 2022Nachrichtende_DESNA info@snanews.de+493075010627MIA „Rosiya Segodnya“ https://cdnn1.snanews.de/img/07e4/0c/0f/167319_173:0:2904:2048_1920x0_80_0_0_df4807a653530a483ce350eb46477268.jpgSNA info@snanews.de+493075010627MIA „Rosiya Segodnya“ politik, serbien, kosovo, deutschland, nato, un, jugoslawienVor dem bevorstehenden Verfassungsreferendum in Serbien hat Belgrad Stimmzettel in den Kosovo geschickt, wo rund 100.000 Serben geballt leben. Doch die kosovarischen Behörden wiesen die Stimmzettel laut Medienberichten an der Grenze ab.Die kosovarische Polizei habe einem serbischen Wahlbeamten sowie zwei Lastwagen mit Stimmzetteln für ein Referendum in Serbien die Einreise in das Balkanland verwehrt, berichtet die Deutsche Presse-Agentur.Der Beamte und drei Fahrer seien am Grenzübergang Merdare vor ihrer Zurückweisung kurzzeitig festgenommen und die Stimmzettel beschlagnahmt worden, sagte der Direktor der serbischen Kosovo-Kanzlei, Petar Petkovic, am Samstag im staatlichen Fernsehen RTS. Die Polizei im Kosovo nahm zu dem Zwischenfall bislang nicht Stellung, berichteten Medien in der Hauptstadt Pristina.UN-Sprecher kritisiert Ausweisung eines russischen UN-Mitarbeiters aus KosovoAm morgigen Sonntag findet in Serbien ein Referendum über Verfassungsänderungen statt, die darauf abzielen, den Einfluss der Politik auf die Justiz zu mindern. Damit soll den Anforderungen eines zukünftigen EU-Beitritts entsprochen werden.Die mehr als 100.000 ethnischen Serben im Kosovo sind im Prinzip wahlberechtigt. Allerdings stellte die Führung in Pristina klar, dass sie ihr Wahlrecht nur über Briefwahl oder durch Stimmabgabe im serbischen Verbindungsbüro in Pristina ausüben können. Serbien wollte im Norden des Kosovos, im kompakten Siedlungsgebiet der Kosovo-Serben, eigene Wahllokale einrichten.Die frühere serbische Provinz hatte 2008 ihre Unabhängigkeit erklärt, nachdem sie jahrelang unter der Verwaltungshoheit der Uno gestanden hatte. Diese war eine der Folgen des Kovoso-Kriegs, in den die Nato 1999 interveniert und die damalige Bundesrepublik Jugoslawien angegriffen hatte.Der völkerrechtliche Status des Kosovo bleibt umstritten, obwohl bislang mehr als die Hälfte der UN-Mitgliedstaaten, darunter Deutschland, die Unabhängigkeit der Region anerkannt haben. Belgrad erkennt die Eigenstaatlichkeit des Kosovos nicht an, der heute nahezu ausschließlich von Albanern bevölkert ist.Das Referendum am Sonntag stößt in Serbien auf wenig Interesse, berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Unabhängige Experten wiesen darauf hin, dass die zur Abstimmung stehenden Verfassungsänderungen eher kosmetischer Natur sind.



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Author: Der politische Informationskanal

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