Drosten und Lauterbach warnen vor zu früher Durchseuchung



https://snanews.de/20220115/deutschland-omikron-ausbreitung-drosten-lauterbach-5014738.htmlDrosten und Lauterbach warnen vor zu früher DurchseuchungDrosten und Lauterbach warnen vor zu früher DurchseuchungDrosten und Lauterbach warnen vor zu früher Durchseuchung2022-01-15T08:34+01002022-01-15T08:34+01002022-01-15T08:38+0100deutschlandcoronaviruspolitikpanoramacorona-maßnahmencovid-19omikron-virusvariante/html/head/meta[@name=”og:title”]/@content/html/head/meta[@name=”og:description”]/@contenthttps://cdnn1.snanews.de/img/07e6/01/0f/5014785_0:0:3131:1762_1920x0_80_0_0_a045fdc0012ca53b44e476700f74e1ce.jpg„Ich glaube, dass wir jetzt in ein schwieriges Fahrwasser kommen“, sagte Lauterbach am Freitag in Berlin. Kliniken und Labore würden an ihre Belastungsgrenzen kommen. Die Strategie sei, die Infektionswelle zu verlangsamen, zu strecken und in dieser Zeit so viele Menschen wie möglich mit Auffrischungsimpfungen zu boostern.Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) meldeten die Gesundheitsämter 92.223 Corona-Neuinfektionen in 24 Stunden – damit wurde erstmals in Deutschland die Schwelle von 90.000 Infektionsfällen überschritten. Auch bei der Sieben-Tage-Inzidenz sei ein Höchststand von 470,6 neuen Fällen erreicht worden.Lauterbach rechnet indes mit noch stärker steigenden Zahlen. Das Ziel sei jetzt, „aus der sonst zu erwartenden steilen Wand der Infektionszahlen möglichst einen Hügel zu machen oder, dass die Wand nicht so hoch ist“.Auch der Virologe Christian Drosten warnte vor einer zu schnellen Ausbreitung der Omikron-Variante: Diese sei zwar nach derzeitigem Kenntnisstand milder im Verlauf, weil es aber zu viele Fälle seien, werde dieser Gewinn „wieder ausgelöscht“, gab der Wissenschaftler von der Berliner Charité am Freitag in Berlin zu bedenken.Die beiden Mediziner betonten zudem, dass es deutlich zu viele ungeimpfte ältere Menschen in Deutschland gebe. Viele hätten zudem noch keine Auffrischungsimpfung erhalten, die aber das wirkungsvollste Mittel im Kampf gegen Omikron sei, so Drosten. Er bekräftigte seinen Appell an Ungeimpfte, sich dringend immunisieren zu lassen.Darüber hinaus stellte Drosten in Aussicht, dass gegen die Omikron-Variante wahrscheinlich noch einmal bei der Impfung nachgesteuert werden müsse. Möglicherweise werde es ab dem zweiten Quartal erforderlich sein, „große Teile der Bevölkerung, vielleicht sogar alle“, noch einmal mit einer Update-Impfung gegen Omikron zu versehen.Lauterbach zeigte sich sicher, dass die besten Corona-Einschränkungsmaßnahmen aktuell ausreichen würden. Sollten die Fallzahlen aber weiter deutlich steigen und eine Überlastung der medizinischen Versorgung zu erwarten sein, müsse auch mit anderen Mitteln gegengesteuert werden. „An dem Punkt sind wir nicht“, betonte der SPD-Politiker. Nötig seien aber Kontrollen und die flächendeckende Umsetzung bestehender Beschränkungen.https://snanews.de/20220113/falsche-impfausweise-polizei-durchsucht-wohnungen-bundeslaender-4993653.htmldeutschlandSNA info@snanews.de+493075010627MIA „Rosiya Segodnya“ 2022Nachrichtende_DESNA info@snanews.de+493075010627MIA „Rosiya Segodnya“ https://cdnn1.snanews.de/img/07e6/01/0f/5014785_89:0:2820:2048_1920x0_80_0_0_e706a8dd1cbb87fc8c940c4b5de00037.jpgSNA info@snanews.de+493075010627MIA „Rosiya Segodnya“ deutschland, coronavirus, politik, panorama, corona-maßnahmen, covid-19, omikron-virusvariante08:34 15.01.2022 (aktualisiert: 08:38 15.01.2022)Anna SchadrinaRedakteurinBundesgesundheitsminister Karl Lauterbach und der Virologe Christian Drosten von der Berliner Charité haben angesichts der sich rasch verbreitenden Omikron-Variante des Coronavirus vor einer zu frühen Durchseuchung in Deutschland gewarnt. Dies berichtet die Deutsche Presse-Agentur.„Ich glaube, dass wir jetzt in ein schwieriges Fahrwasser kommen“, sagte Lauterbach am Freitag in Berlin. Kliniken und Labore würden an ihre Belastungsgrenzen kommen. Die Strategie sei, die Infektionswelle zu verlangsamen, zu strecken und in dieser Zeit so viele Menschen wie möglich mit Auffrischungsimpfungen zu boostern.Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) meldeten die Gesundheitsämter 92.223 Corona-Neuinfektionen in 24 Stunden – damit wurde erstmals in Deutschland die Schwelle von 90.000 Infektionsfällen überschritten. Auch bei der Sieben-Tage-Inzidenz sei ein Höchststand von 470,6 neuen Fällen erreicht worden.Lauterbach rechnet indes mit noch stärker steigenden Zahlen. Das Ziel sei jetzt, „aus der sonst zu erwartenden steilen Wand der Infektionszahlen möglichst einen Hügel zu machen oder, dass die Wand nicht so hoch ist“.Auch der Virologe Christian Drosten warnte vor einer zu schnellen Ausbreitung der Omikron-Variante: Diese sei zwar nach derzeitigem Kenntnisstand milder im Verlauf, weil es aber zu viele Fälle seien, werde dieser Gewinn „wieder ausgelöscht“, gab der Wissenschaftler von der Berliner Charité am Freitag in Berlin zu bedenken.Die beiden Mediziner betonten zudem, dass es deutlich zu viele ungeimpfte ältere Menschen in Deutschland gebe. Viele hätten zudem noch keine Auffrischungsimpfung erhalten, die aber das wirkungsvollste Mittel im Kampf gegen Omikron sei, so Drosten. Er bekräftigte seinen Appell an Ungeimpfte, sich dringend immunisieren zu lassen.Falsche Impfausweise: Polizei durchsucht Wohnungen in vier BundesländernDarüber hinaus stellte Drosten in Aussicht, dass gegen die Omikron-Variante wahrscheinlich noch einmal bei der Impfung nachgesteuert werden müsse. Möglicherweise werde es ab dem zweiten Quartal erforderlich sein, „große Teile der Bevölkerung, vielleicht sogar alle“, noch einmal mit einer Update-Impfung gegen Omikron zu versehen.Lauterbach zeigte sich sicher, dass die besten Corona-Einschränkungsmaßnahmen aktuell ausreichen würden. Sollten die Fallzahlen aber weiter deutlich steigen und eine Überlastung der medizinischen Versorgung zu erwarten sein, müsse auch mit anderen Mitteln gegengesteuert werden. „An dem Punkt sind wir nicht“, betonte der SPD-Politiker. Nötig seien aber Kontrollen und die flächendeckende Umsetzung bestehender Beschränkungen.



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Author: An Open Letter

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