Britischer Geheimdienst warnt Abgeordnete vor Einflussnahme durch chinesische Agentin



https://snanews.de/20220114/grossbritannien-china-parlament-einmischung-warnung-mi5-5001229.htmlBritischer Geheimdienst warnt Abgeordnete vor Einflussnahme durch chinesische AgentinBritischer Geheimdienst warnt Abgeordnete vor Einflussnahme durch chinesische AgentinGroßbritanniens Inlandsgeheimdienst MI5 hat Parlamentsabgeordnete davor gewarnt, dass die Kommunistische Partei Chinas eine Anwältin angestellt hat, die… 14.01.2022, SNA2022-01-14T08:58+01002022-01-14T08:58+01002022-01-14T08:58+0100großbritannienchinaparlamentgeheimdiensteinmischung/html/head/meta[@name=”og:title”]/@content/html/head/meta[@name=”og:description”]/@contenthttps://cdnn1.snanews.de/images/sharing/article/deu/5001229.jpg?1642147131Die Warnmeldung, die der Geheimdienst demnach am Donnerstag verschickte, soll ein Foto der mutmaßlichen Agentin enthalten. Es handele sich um die Anwältin Christine Lee, die die britische Staatsbürgerschaft besitze und angeblich im Auftrag der Kommunistischen Partei Chinas an „politischen Einmischungsaktivitäten“ im Vereinigten Königreich beteiligt sein solle.Lee habe eine Anwaltskanzlei mit Büros in London und Birmingham gegründet, berichtete die Nachrichtenagentur unter Berufung auf einen Regierungsbeamten. Die Firma habe auf ihrer Website angegeben, Rechtsberater der chinesischen Botschaft in Großbritannien zu sein.Der Präsident des britischen Unterhauses, Lindsay Hoyle, der die Warnung von MI5 an die Abgeordneten weiterleitete, gab an, Lee habe nach Erkenntnissen der Geheimdienstler „finanzielle Spenden an amtierende und zukünftige Parlamentarier im Auftrag ausländischer Staatsangehöriger mit Sitz in Hongkong und China ermöglicht“. Zudem sei Lee an der inzwischen aufgelösten parteiübergreifenden parlamentarischen Gruppe „Chinese in Britain“ beteiligt gewesen.Laut der britischen Innenministerin, Priti Patel, verliefen Lees Aktivitäten zwar in einem Rahmen, der eine strafrechtliche Verfolgung noch nicht erlaubt. Allerdings sei die Regierung in der Lage, die Gesetzgeber mit der Veröffentlichung der Warnmeldung vor Lees Versuchen zu warnen, sie in unangemessener Weise zu beeinflussen, sagte sie vor Reportern.Der ehemalige Verteidigungsminister Tobias Ellwood bezeichnete Lees vermutliche Aktivitäten als „die Art von Einmischung in die Grauzone, die wir jetzt von China erwarten“.Die chinesische Botschaft in London verwies in einer Stellungnahme darauf, dass sich China nicht in die inneren Angelegenheiten anderer Länder einmische.Nach Angaben der Zeitung „The Guardian“ soll Lee dem ehemaligen Schattenkabinettsmitglied Barry Gardiner 584.177 Pfund gespendet haben. 2013 habe Lees Firma 5000 Pfund an den Parteiverband der Liberal Democrats in Kingston geschickt. Nach Informationen der Zeitung „The Sun“ soll sie seit 2005 insgesamt 675.586,88 Pfund an das Büro von Herrn Gardiner und an lokale Verbände der Labour Party gespendet haben. Die Spenden seien ordnungsgemäß gemeldet worden, teilten die Parteien mit.Der Abgeordnete der oppositionellen Labour-Partei gab zu, Hunderttausende Britische Pfund an Spenden von Lee erhalten zu haben. Jedoch stehe er seit einigen Jahren mit den Geheimdiensten in Bezug auf die Unterstützung seitens Lee in Verbindung. „Sie haben es immer gewusst und wurden von mir über ihr Engagement in meinem Büro und die Spenden, die sie in der Vergangenheit zur Finanzierung von Forschern in meinem Büro geleistet hat, aufgeklärt“, wurde Gardiner von Reuters zitiert.Nach Angaben der Zeitung „The Guardian“ war Lee 2019 von der damaligen Premierministein, Theresa May, für ihre Verdienste um die „Förderung des Engagements, des Verständnisses und der Zusammenarbeit zwischen der chinesischen und der britischen Gemeinschaft im Vereinigten Königreich“ ausgezeichnet worden. Lee sei als Gründerin der gemeinnützigen Organisation „British Chinese Project“ gelobt worden. Die Organisation habe sich um die Förderung des Engagements, des Verständnisses und der Zusammenarbeit zwischen der chinesischen Gemeinschaft und der britischen Gesellschaft im Allgemeinen bemüht. Die Auszeichnung, der sogenannte Points of Light Award, sei am Donnerstagabend zurückgezogen worden.Britische Medien weisen darauf hin, dass die Anwältin 2015 mit dem ehemaligen konservativen Premierminister David Cameron fotografiert worden war.großbritannienchinaSNA info@snanews.de+493075010627MIA „Rosiya Segodnya“ 2022Nachrichtende_DESNA info@snanews.de+493075010627MIA „Rosiya Segodnya“ SNA info@snanews.de+493075010627MIA „Rosiya Segodnya“ großbritannien, china, parlament, geheimdienst, einmischungAnna SchadrinaRedakteurinGroßbritanniens Inlandsgeheimdienst MI5 hat Parlamentsabgeordnete davor gewarnt, dass die Kommunistische Partei Chinas eine Anwältin angestellt hat, die britische Gesetzgeber angeblich unangemessen beeinflussen soll. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Die Warnmeldung, die der Geheimdienst demnach am Donnerstag verschickte, soll ein Foto der mutmaßlichen Agentin enthalten. Es handele sich um die Anwältin Christine Lee, die die britische Staatsbürgerschaft besitze und angeblich im Auftrag der Kommunistischen Partei Chinas an „politischen Einmischungsaktivitäten“ im Vereinigten Königreich beteiligt sein solle.Lee habe eine Anwaltskanzlei mit Büros in London und Birmingham gegründet, berichtete die Nachrichtenagentur unter Berufung auf einen Regierungsbeamten. Die Firma habe auf ihrer Website angegeben, Rechtsberater der chinesischen Botschaft in Großbritannien zu sein.Der Präsident des britischen Unterhauses, Lindsay Hoyle, der die Warnung von MI5 an die Abgeordneten weiterleitete, gab an, Lee habe nach Erkenntnissen der Geheimdienstler „finanzielle Spenden an amtierende und zukünftige Parlamentarier im Auftrag ausländischer Staatsangehöriger mit Sitz in Hongkong und China ermöglicht“. Zudem sei Lee an der inzwischen aufgelösten parteiübergreifenden parlamentarischen Gruppe „Chinese in Britain“ beteiligt gewesen.Laut der britischen Innenministerin, Priti Patel, verliefen Lees Aktivitäten zwar in einem Rahmen, der eine strafrechtliche Verfolgung noch nicht erlaubt. Allerdings sei die Regierung in der Lage, die Gesetzgeber mit der Veröffentlichung der Warnmeldung vor Lees Versuchen zu warnen, sie in unangemessener Weise zu beeinflussen, sagte sie vor Reportern.Der ehemalige Verteidigungsminister Tobias Ellwood bezeichnete Lees vermutliche Aktivitäten als „die Art von Einmischung in die Grauzone, die wir jetzt von China erwarten“.Die chinesische Botschaft in London verwies in einer Stellungnahme darauf, dass sich China nicht in die inneren Angelegenheiten anderer Länder einmische.Nach Angaben der Zeitung „The Guardian“ soll Lee dem ehemaligen Schattenkabinettsmitglied Barry Gardiner 584.177 Pfund gespendet haben. 2013 habe Lees Firma 5000 Pfund an den Parteiverband der Liberal Democrats in Kingston geschickt. Nach Informationen der Zeitung „The Sun“ soll sie seit 2005 insgesamt 675.586,88 Pfund an das Büro von Herrn Gardiner und an lokale Verbände der Labour Party gespendet haben. Die Spenden seien ordnungsgemäß gemeldet worden, teilten die Parteien mit.Der Abgeordnete der oppositionellen Labour-Partei gab zu, Hunderttausende Britische Pfund an Spenden von Lee erhalten zu haben. Jedoch stehe er seit einigen Jahren mit den Geheimdiensten in Bezug auf die Unterstützung seitens Lee in Verbindung. „Sie haben es immer gewusst und wurden von mir über ihr Engagement in meinem Büro und die Spenden, die sie in der Vergangenheit zur Finanzierung von Forschern in meinem Büro geleistet hat, aufgeklärt“, wurde Gardiner von Reuters zitiert.Nach Angaben der Zeitung „The Guardian“ war Lee 2019 von der damaligen Premierministein, Theresa May, für ihre Verdienste um die „Förderung des Engagements, des Verständnisses und der Zusammenarbeit zwischen der chinesischen und der britischen Gemeinschaft im Vereinigten Königreich“ ausgezeichnet worden. Lee sei als Gründerin der gemeinnützigen Organisation „British Chinese Project“ gelobt worden. Die Organisation habe sich um die Förderung des Engagements, des Verständnisses und der Zusammenarbeit zwischen der chinesischen Gemeinschaft und der britischen Gesellschaft im Allgemeinen bemüht. Die Auszeichnung, der sogenannte Points of Light Award, sei am Donnerstagabend zurückgezogen worden.Britische Medien weisen darauf hin, dass die Anwältin 2015 mit dem ehemaligen konservativen Premierminister David Cameron fotografiert worden war.



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Author: An Open Letter

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